plasma technology GmbH

Werkstoffoberflächen – Unsere große Leidenschaft

Seit über 20 Jahren gilt den Oberflächen von Werkstoffen unsere volle Aufmerksamkeit. Unabhängig ob Glas, Keramik, Metall, Kunststoff oder Elastomer, alle Materialien benötigen eine spezielle Vorbehandlung, sobald diese bestimmten Anforderungen genügen müssen. Unsere Leistungen sind auf die unterschiedlichsten Kundenanforderungen angepasst. Somit sind wir in der Lage eine Lösung für sie zu finden, egal ob es sich um eine Prototypenbehandlung handelt oder um eine Produktionslinie. 

  • Prozessentwicklung
  • Anlagenbau
  • Lohnbehandlung

Prozessentwicklung - plasma technology GmbH

  • Sie wollen Kunststoffe haftfest verkleben oder lackieren?
  • Eine PVD-Beschichtung soll Ihre Bauteile zum Glänzen bringen?
  • Zwischen Gummi- und Metalloberfläche wird eine stoffschlüssige Verbindung benötigt?
  • Ihre Keramikoberfläche wird bei der Anwendung porentief rein benötigt?
  • Glasoberflächen sollen keimfrei sein?

Alle diese Aufgaben können von einem Verfahren – der Niederdruckplasmatechnologie – umweltneutral erfüllt werden. Schauen Sie sich auf den folgenden Seiten an, welch multifunktionales Werkzeug sich hinter dieser Technologie verbirgt.

Wir sind überzeugt, dass wir für Ihre Fragestellung die richtige Antwort haben. 

 

Hier eine Auswahl unserer Plasmaanlagen:

  • Laboranlagen

Plasmaanlagen_Baureihe_Laborbereich

 

  • Industrie- und Produktionsanlagen

Industrieanlagen_Baureihe_PlasmaActivate

 

 

    • Was ist Plasma?

    • Wie wirkt sich Plasma auf Oberflächen aus?

    • Wie funktioniert eine Plasmaanlage? 

 

 

 Plasmawissen - Das Nachschlagewerk der Plasmatechnik

Sie wollen mehr über Plasma erfahren? Dann ist unser Buch genau das Richtige! hier ein Auszug aus "Plasmawissen - Das Nachschlagewerk der Plasmatechnik":

1.1 Plasmaaktivierung

Aufgrund ihres unpolaren Charakters lassen sich viele Polymere nicht oder nur schwer bedrucken, lackieren und verkleben. Daher ist eine Aktivierung erforderlich, um die Oberflächenenergie zu erhöhen. Durch einen Niederdruckplasmaprozess wird die Oberfläche modifiziert, indem die Polymerketten z. B. durch Carbonyl- (>C=O), Carboxyl- (-COOH) oder Hydroxylgruppen (-OH) funktionalisiert werden. Dadurch wird die Oberflächenenergie des Werkstücks erhöht und der Oberflächenspannung des zu applizierenden Stoffs angeglichen. Diese eingelagerten funktionellen Gruppen können mittels Elektronen-Spektroskopie zur chemischen Analyse (ESCA) charakterisiert und quantifiziert werden.

1.2 Plasmafeinstreinigung

Werden sehr saubere Oberflächen benötigt, so können diese im Niederdruckplasma erzeugt werden, wenn die Kontamination in geringer Schichtdicke vorliegt. Mit diesem Verfahren lassen sich nahezu alle organischen Verunreinigungen beseitigen, da diese im Plasma in die Gasphase überführt und durch den konstanten Gasfluss abgeführt werden.

1.3 Beschichtung im Niederdruckplasma (Plasmapolymerisation)

Bei dieser Verfahrensvariante werden niedermolekulare, organische Monomere als Prozessgas in ein Plasma eingebracht. Diese Monomere werden im Plasma angeregt, gespalten und als stark vernetzte, dauerhafte Polymerschicht auf beliebigen Substraten abgeschieden. Die Eigenschaften dieser Schicht werden vom Typ des eingesetzten Monomers, durch die verwendeten Zusatzgase und die gewählten Prozessparameter bestimmt.

1.4 Strukturierung im Niederdruckplasma

Bei der Strukturierung wird gezielt Material von der Oberfläche abgetragen und in die Gasphase überführt sowie aus der Kammer abgeleitet. Kontinuierlich wird neues Prozessgas hinzugefügt, um die Umsetzungsrate konstant zu halten. Durch den Material- abtrag wird die Oberfläche aufgeraut, vergrößert und somit benetzbar. Mit dieser Verfahrensvariante ist es möglich schwer lackier- und verklebbare Polymere, wie POM, PPS oder PTFE für einen Beschichtungsprozess vorzubehandeln.